Erfahrungen aus meinem Praxissemester

Ein zentraler Bestandteil meines Praxissemesters ist das Hospitieren. Dabei begleite ich Kolleg_innen zu Gesprächen und Unterstützungsangeboten und erhalte Einblicke in unterschiedliche Lebenslagen. Diese Termine erlebe ich als besonders prägend, da sie mir zeigen, wie vielfältig, komplex und individuell Hilfebedarfe sein können und wie wichtig Beziehungsarbeit, Achtsamkeit und Struktur in der Praxis sind.
Durch das Beobachten und Mitdenken in den Terminen lerne ich viel darüber, wie Beziehungsarbeit gestaltet wird, wie Vertrauen entsteht und wie gemeinsam mit den Klient_innen an Lösungen und Perspektiven gearbeitet werden kann. Für mich ist es sehr wertvoll zu sehen, wie theoretische Inhalte aus dem Studium in der Praxis Anwendung finden und wie professionelles Handeln auch in herausfordernden Situationen Orientierung bietet.
Den fachlichen Austausch mit Kolleg_innen erlebe ich als sehr bereichernd. Unterschiedliche Herangehensweisen, Haltungen und Arbeitsstile helfen mir, mein eigenes Handeln zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Der offene und respektvolle Umgang im Team gibt mir dabei Sicherheit.
Im Ambulant Betreuten Wohnen nahm ich unter anderem an der Adventsfeier für Klien_tinnen teil. Dies hat mir gezeigt, wie wichtig Teilhabe, Austausch und gemeinschaftliche Angebote für Menschen sind. In den Kinder-, Jugend- und Familienhilfen bin ich regelmäßig in der Spielgruppe, sowie im Elterncafé tätig. Dort erlebe ich, wie bereichernd es sein kann, Raum für Austausch, Begegnung und gegenseitige Unterstützung zu schaffen.
Diese Erfahrungen sind für mich sehr wertvoll und geben mir wichtige Orientierung für meine weitere Praxis.